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Reich:

Helborn

Person:

Eberhard von Massenbach

Charakter:

Friedhelm von Egloffstein

Aufnahme:

2001

Rang:

Festungsherr

Titel:

Großkomtur

Wappen:

Wappenbeschreibung

Die Farben des Hauses KER sind Blau und Gold.
Blau steht für die Luft und den Himmel, das Gold steht für die Sonne, das Licht, welches in den Träumen und der Hoffnung lebt.

Geschichte

Ebenso wie der Hochmeister wurde auch Friedhelm erst kurz vor dem Rückzug des Ordens in sein Amt erhoben.
Nur unter großem Unbehagen begab er sich dann zusammen mit seinen Ritterbrüdern in die Nebel, wäre er doch, wie die meisten Ritterbrüder seines Fingers, lieber hier geblieben, um die Hoffnung, Träume und auch das Wissen aufrecht zu erhalten, da ihm klar war, das viel Elend alleine aus Unwissenheit entsteht. Dennoch folgte er ohne zu Zögern dem Hochmeister in die Nebel.

Über seine Kindheit ist nicht viel bekannt, wurde er doch als ca. 10jähriger als einziger Überlebender eines kleinen Dorfes gefunden, welches von Banditen niedergebrannt wurde.
Dabei erlitt er einen starken Schlag auf den Kopf, so dass er sein Gedächtnis verlor. So wurde er in die Obhut des Ordens übergeben. Doch selbst dessen besten Heiler waren nicht in der Lage, seine Erinnerung wieder herzustellen.

So lebte er von dann an im Orden und wurde von ihm erzogen. So lehrte man ihn dem Umgang mit den Waffen und die Kriegskunst, dazu aber auch die ritterlichen Tugenden, das Lesen und Schreiben, das Wissen um das Recht und die Geschichte.

Vielleicht lag es an seinen traumatischen Kindheitserlebnissen, dass, obwohl er gut mit dem Schwert umzugehen weiß, nie der reine, unbarmherzige Kämpfer wurde, sondern sich mehr zu den Heilern und Barden hingezogen fühlte, da diese versuchen, die Schmerzen der Menschen linderten.
So entschied er sich, als es für ihn an der Zeit war, den Finger des Ordens zu wählen, für das Haus KER.

Nach seiner Rückkehr aus den Nebeln machte er sich mit seinen wenigen mit ihm in die Neben gegangene Rittern seines Hauses als erstes daran, der verblieben geringen Anzahl "echter" Barden (die meisten, die sich so nannten, waren in seinen Augen eher Hofnarren), die alten Lieder wieder zu Lehren, auf dass das Wissen um den Orden, seiner Ideale und der glorreichen Vergangenheit Helborns wieder verbreitet würde.
Zusätzlich schickte er die Heiler in das Land, um der von Plagen und Seuchen geschüttelten Bevölkerung Helbrons zu helfen und um den Scharlatanen das Handwerk zu legen, welche sich an dem Elend bereichern.