Hymne

Wir sitzen zu Pferde,
/: bei Tag und bei Nacht, :/
/:wir Reiter von Helborn,
wir Reiter von Helborn,
wir Reiter von Helborn,
dem Volke zur Wacht. :/

Wir haben uns geschworen,
/: mein Rößlein und ich, :/
/: das Leben zu wagen,
die Feinde zu schlagen,
die Feinde zu schlagen,
mit Hieb und mit Stich. :/

Schwarz-gelb unsere Fahne,
/: und weiß unsere Zier, :/
/: so wollen wir reiten,
so wollen wir streiten,
ein Reiter von Helborn
stirbt nur als ein Held. :
/
Und Fall ich vom Pferde,
/: in Staub und in Blut, :/
/: so nehmt euern Reiter,
so nehmt euern Streiter,
so nehmt euern Reiter,
ihr Fünfe, in Ruh. :/


Weise: aus der österreichischen Armee - ca. 1915
Worte: bearbeitet durch den Orden von Helborn - 2007

 

 

Rapsody in Blue

Reiche, die sich mächtig nennen
haben häufig Angst vor Raps.
Kommen Händler, reich an Golde,
erhalten sie nur einen Klaps.
Bevor den Reichsschatz jene mehren
ist es Angst, die sie regiert,
denn das Herz, das stolz und mutig,
nur sehr zögernd Gold ergiert.

Refrain:
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps Raps
Raps Raps Raps

Jene Saat, die blüht auf Feldern,
die stets tragen Ähren gleich,
bleibt bei ihnen durch die Jahre
immer wieder wieder gleich.
Fremde Hände soll’n nicht ernten,
fremde Stimmen sind verpönt,
was man kennt, das wird behalten,
denn man ist daran gewöhnt.

Refrain:

Ach, selbst wenn am Rand der Welten
dunkle Heere steh’n in Stahl,
herrscht die Angst in vielen Zelten –
ist denn Raps die rechte Wahl?
Lasst uns d‘rum den Raps bekämpfen,
der wächst wehrlos auf dem Feld.
Dann – wenn Raps ganz ausgerottet,
schauen wir zum Rand der Welt.

Refrain:

Oh du Raps, du Weltzerstörer,
wie gefürchtet ist dein Halm.
Mancher Herrscher sitzt voll Schrecken
gut geschützt auf seiner Alm.
Raps, oh Raps, du hast geeinet,
viele Reiche in der Schlacht.
Viel gepriesen sei der Herrscher,
dessen Reich die Saat bewacht.

Refrain:

Goldner Raps, du seist gepriesen;
Blüten im Ruinenfeld.
Schlage los, du Gras der Gräser!
Sä dich aus über die Welt!
Rüst’ger Raps, du hast bewiesen,
dass des Schnitters starke Hand
schneiden kann wie durch die Butter
durch manch starkes, mut’ges Land.

Refrain:


(auf die Melodie von „Eine Insel mit zwei Bergen“)

Hermann Ritter - 2009
Jestocot Vomact, Helborn - im Jahre 9 n.d.R.a.d.